Montag, 9. April 2012

Ostertage

Da haben wir doch noch Glück mit dem Ostereier-Such-Wetter gehabt.

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Gestern schien bei uns die Sonne und am Nachmittag waren es tatsächlich fast 14 Grad.
Die großen Kinder haben mit Begeisterung Eier versteckt und das kleine Kind mit Begeisterung gesucht. Wie schön das Oma einen Garten hat.

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Mittagessen gab es bei uns zu Hause, auf dem Balkon wurde der Grill angeworfen.
Alle unsere Kinder - sieben an der Zahl - waren da und so gab es ein großes Familienessen mit Kindern, Oma und Freundin und natürlich uns den Eltern.

Heute ist dann Entspannung angesagt und am Nachmittag fährt der Papa dann wieder nach Borken.

Freitag, 6. April 2012

Geburtstagsfeier

Bevor ich mich an den Abwasch mache, schreibe ich noch kurz über unsere heutige Familienfeier.
Der Lange wurde am 04.04. zwanzig und heute haben wir das gefeiert. Eigentlich hatte er keine Lust, weil ihm das im Moment alles zu anstrengend ist. Er geht jetzt seit einem halben Jahr arbeiten und ist von 6.00 - 18.00 Uhr außer Haus.
Aber wir sind eine große Familie und so haben die einen gebacken, die anderen den Einkauf erledigt und wiederum andere den Tisch parat gemacht.
Es war ein kommen und gehen von Freunden und Familie und wenn ich jetzt mal so überschlage waren hier wohl 16 Menschen versammelt.
Die Nachmittagssonne schien hell in unser Wohnzimmer und vor dem Fenster strahlte wie jedes Jahr mein geliebter Kirschbaum in voller weißer Blüte.
Jetzt, am Ende der Feier, sitzt er draußen auf dem Balkon mit seinem besten Freund, trinkt sich noch in Ruhe eins und lässt den Tag ausklingen.

Und wie meinte er: Ich hatte meinen Spass . Schön das wir gefeiert haben.

Donnerstag, 5. April 2012

Ein Auto steht vor der Türe

Ja, kaum zu glauben. Steigende Spritpreise und doch steht seit Sonntag ein Auto Bj 1995 vor meiner Türe.
Der Clou, ich brauche nur für den gefahrenen Sprit bezahlen, Versicherung und Steuer bezahlt mein Mann. Der wohnt ja im Münsterland und ist oft auf Montage, so dass er seinen Privatwagen ( sein Sohn hat jetzt einen eigenen ) dort nicht mehr braucht und ihn bei uns parkt.
Mmmh - ich weiß noch nicht so richtig wie ich mit dem neuen Luxusgut umgehen soll.
Gestern als es regnet bin ich mit der großen Tochter mal schnell zum Einkaufen. Aber die Parkerei und Kurverei bis zum Parkplatz hat mich total abgenervt, darum fahr ich nachher auch wieder mit dem Rad alles einkaufen. Nass geworden bin ich gestern nämlich trotzdem - grins.
Lange Zeit hab ich mich innerlich bedauert kein Auto zu haben und jetzt...
Wir wollen nächste Woche mit den Mädchen nach Aachen zum Bummeln und ich hab mich erst einmal hingesetzt und ausgerechnet ab wieviel Personen die Fahrt mit dem Auto lohnt. Wir sind fünf , wären wir nur zu dritt - wäre immer noch der Bus billiger. Wegen der Parkhausgebühren.
Vom Umweltschutz her ( ich wußte gar nicht, wie sehr der Gedanke mich schon geprägt hat ) bleib ich bei Bussen und Bahnen, bzw. meinem Fahrrad.

Montag, 2. April 2012

...

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Alles blüht. Diesem wunderschönen Baum bin ich in den letzten Tagen begegnet.
Er steht in einem Park direkt neben einem kleinem Teich, der zur Zeit noch kein Wasser führt, da er künstlich angelegt ist und den Kindern im Sommer zum Spielen und den Enten zum Schwimmen dient.

Dienstag, 20. März 2012

Ostara

Ich habe heute ein paar Blumen gekauft und einen Ast der Korkenzieherhasel geschenkt bekommen. Den werden wir in den nächsten Tagen schmücken.

Und dann hat gibt es dann von der wurzelfrau noch ein wunderschönes Lied.


http://soundcloud.com/wurzelfrau/ostara-skizze


Leider gab es heute keine Möglichkeit einen Spaziergang zu machen. Am liebsten wäre ich zu einem fließenden Gewässer gefahren, doch auch die sind heute für mich erreichbar gewesen.

Und so werde ich versuchen heute Abend ein wenig Ruhe zu finden und mir Gedanken darüber machen, welche Pläne und Neuanfänge jetzt beginnen dürfen.

Sonntag, 11. März 2012

Reibekuchen mit Apfelmus

Heute habe ich meine ersten Reibekuchen mit Apfelmus selber gemacht.
Kein Glas wurde aufgedreht und keine Papierpackung aufgerissen.
Die Kartoffeln, Zwieben und Äpfel wurden von meiner Hand geschält, von Sohnes-Hand geraspelt .

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Ich muss sagen, fürs erste Mal schmecken sie ganz gut.
Das beste ist, sie sind auch noch glutenfrei. Nicht so wie die meisten aus der Packung.

Hier das Rezept:

Apfelmus

Äpfel schälen, vierteln, entkernen und klein schneiden.
Zucker karamelisieren und mit Apfelsaft ablöschen
Äpfel darin 10 min köcheln , mit Zimtstange verfeinern und
mit dem Stampfer zu Mus verarbeiten.

Reibekuchen

Kartoffeln und Zwiebeln schälen und Reiben. Mit Salz würzen.
Ein Ei dazu und 2-3 EL glutenfreies Mehl, damit sie nicht so
wässrig sind.
Tja und dann in heißem Fett backen.

Hand-Werk

Hand-Werk so heißt eine neue Rubrik in meiner Menüliste. Hier will ich alles
sammeln, was ich mit meinen Händen werke.

Nachtrag zu Nicht Alltäglich

Das Mädchen ist freiwillig in das Heim zurückgekehrt und versucht jetzt regelmäßig zur Schule zu gehen.

Dienstag, 28. Februar 2012

Nicht alltäglich

Hallo Ihr Lieben,

heute ist mir etwas passiert, das mich total erschüttert hat.
Ich habe jemanden weggeschickt der mich um Hilfe bat. Nicht verbal,
nur durch seine Körpersprache.

Meine Nachbarstochter ist 14 . Ich kenn sie seit 6 Jahren. Hab viel mit
ihr gelacht und auch geweint.
Seit Anfang des Jahres ist sie in einem Heim untergebracht, weil die Mutter
sich nicht mehr zu helfen wußte. Viel ist zwischen den beiden vorgefallen.
Viel musste ich miterleben, weil sich beide bei mir ausweinten. Mein Herz
gehörte immer der Tochter, auch wenn sie ziemlich heftig wurde und uns
auch einmal beklaut hatte. Ihr Freundeskreis der vor unserem Haus abhing
wurde immer chaotischer. Anfangs hing da meine eigene Tochter noch mit
drin, doch die löste sich zu meiner Erleichterung komplett von denen.
Seit letzten Wochenende ist diese 14-jährige nun obdachlos. Das Heim hat
sie rausgeschmissen, da sie sich an keine Regeln hielt, nicht zur Schule geht und
ging - bereits seit einem Jahr. Beugehaft steht im Raum. Ich hatte die ganze Zeit
Kontakt zur Mutter und zur Tochter ( über Facebook, durch Besucher ihrerseits und
Anrufe). Vorgestern bat mich die Mutter, wenn ihre Tochter vor meiner Türe steht
sie nicht reinzulassen, da sowohl Heim, Jugendamt sowie Familienhilfe sagen dass
dies zu ihrer Therapie gehört. Sie muss erst unten ankommen und um Hilfe in einem
Jugendobdachlosenheim bitten. Dorthin sind auch ihre Habseligkeiten gebracht worden.

Dieses Mädchen steht heute vor meiner Türe und sagt: Ich wollte nur mal Hallo sagen.
Sie hat nicht um Geld gebeten, Essen , Dusche oder sonst irgendwas. Sie stand einfach
nur vor mir, sprach mit , die meiner Kleinen die auch im Hausflur war. Sie erzählte mir, dass sie aus
dem Heim rausgeflogen ist, weil sie sich nicht an die Regeln hielt und das sie auf keinen Fall in dieses Obdachlosenheim geht. Sie frage wie es meiner Tochter geht. Erzählte sie schläft mal hier und dort.

Und als ich keine Anstalten machte sie reinzulassen, ging sie einfach wieder.

Ich hab sie nicht reingebeten. Ich hab sie gehen lassen.

In der Küche dann habe ich geheult. Ihre Mutter angerufen und gesagt, dass ich das nie wieder tun werde. Ich werde sie reinlassen. Therapie hin oder her.
Ich hab jetzt die Telefonnummer der Familienhilfe und wenn sie kommt, ruf die an.
Ich hab auch mit dem Jugendamt telefoniert. Aber die sagen, es geht nicht anders.

Ich fasse es nicht.

Eine 14-jährige die auf der Straße lebt. Hier bei mir. Und ich kenn sie. Und ich hab nicht geholfen.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Ich kann den Frühling spüren

Heute Mittag hatten wir 10 Grad und Sonne auf dem Balkon. Die Kleine wollte in den Sand, Mutter mal ein bißchen Ordnung schaffen. Die alten, kaputten Töpfe und die Pflanzen die den Winter nicht überstanden haben entsorgen.

Und da sticht mich doch der Hafer:

Mit dem großen Sohn wurde der Grill aus dem Keller geholt, Würstchen und Grillkohle ( an der Tanke für viel Geld) gekauft und los gings.

Also - bei uns ist die Saison eröffnet

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